Fehlertypen

Einleitung

Das PrHG beurteilt die Produktefehler aufgrund ihres schädigenden Ergebnisses. Entsprechend hat der Geschädigte weder den Ursprung, noch den Fehlertyp zu beweisen, sondern allein – aber immerhin – nachzuweisen, dass das Produkt nicht den Sicherheitsstandard aufwies, der erwartet werden musste und durfte.

Lehre und Rechtsprechung haben trotz fehlender Unterscheidung im PrHG folgende dreiteilige Fehlerklassifikation gebildet:

Das Konzept der legitimen Sicherheit erfordert eine Beurteilung der berechtigten Sicherheitserwartungen nicht alleine aus Sicht des Geschädigten, sondern aus Sicht einer vernünftigen Person. Es ist die Erwartungshaltung des durchschnittlichen Konsumenten zu ermitteln:

Weiterführende Literatur

  • HESS HANS-JOACHIM, Kommentar zum Produktehaftpflicht (PrHG), 2. Auflage, Bern/Stuttgart 1996, N 7 ff. + 21 ff. zu PrHG 4
  • WERRO FRANZ, Rz 754
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